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Die Elenden : warum unsere Gesellschaft Arbeitslose verachtet und sie dennoch braucht / Anna Mayr

Gespeichert in:
Bibliographische Angaben
Autor:in: Mayr, Anna, 1993- (VerfasserIn)
Sprache: Deutsch
Veröffentlicht:München : Hanser Berlin, 2020
Umfang:206 Seiten
Online Ausgabe:Erscheint auch als: Mayr, Anna, 1993 - : Die Elenden. - [Erscheinungsort nicht ermittelbar] : Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG, 2020. - 1 Online-Ressource (208 S.) 
Bibliogr. Zusammenhang:Kritik in: Obert, Angelika, 1948 - : Wand der Vorurteile. - 2023
ISBN:9783446268401
3446268405
9783446268784
3446268782
Anmerkungen:Hier auch später erschienene, unveränderte Nachdrucke (Auch als Auflage bezeichnet)
Schlagwörter:
Basisklassifikation:

71.68 Sozial Schwache

71.80 Sozialpolitik: Allgemeines

Zusammenfassung:Verlagsinfo: Anna Mayr war noch ein Kind und schon arbeitslos. Sie liess die Armut hinter sich, doch den meisten gelingt das nicht IBM und das ist so gewollt. Dieses Buch zeigt, warum. Faul. Ungebildet. Desinteressiert. Selber schuld. Als Kind von zwei Langzeitarbeitslosen weiss Anna Mayr, wie falsch solche Vorurteile sind IBM was sie nicht davor schützte, dass ein Leben auf Hartz IV ein Leben mit Geldsorgen ist und dem Gefühl, nicht dazuzugehören. Früher schämte sie sich, dass ihre Eltern keine Jobs haben. Heute weiss sie, dass unsere Gesellschaft Menschen wie sie braucht: als drohendes Bild des Elends, damit alle anderen wissen, dass sie das Richtige tun, nämlich arbeiten. In ihrem kämpferischen, thesenstarken Buch zeigt Mayr, warum wir die Geschichte der Arbeit neu denken müssen: als Geschichte der Arbeitslosigkeit. Und wie eine Welt aussehen könnte, in der wir die Elenden nicht mehr brauchen, um unseren Leben Sinn zu geben. Anna Mayr wurde 1993 in einer Mittelstadt am östlichen Rand des Ruhrgebiets geboren. In der Grundschule lernte sie die Fangesänge von Borussia Dortmund, am Gymnasium wurde ihr beigebracht, dass sie die Gegend am besten schnellstmöglich verliess. Sie studierte Geographie und Literatur in Köln, schrieb für eine Boulevardzeitung, arbeitete als Deutschlehrerin. Mit dem Team von Correctiv war sie 2018 für den Nannenpreis und den Reporterpreis nominiert. Heute ist sie Redakteurin im Politik-Ressort der ZEIT und lebt in Berlin. (Verlagswerbung)