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Virtualität und Unsterblichkeit : Gott, Evolution und die Singularität im Post- und Transhumanismus

Gespeichert in:
Bibliographische Angaben
Autor:in: Krüger, Oliver, 1973- (VerfasserIn)
Sprache: Deutsch
Veröffentlicht:Berlin : Rombach Wissenschaft, [2019]
Ausgabe:2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage
Schriftenreihe:Rombach Wissenschaft ; ZDB-ID: 3009350-8 ; Band 123
Umfang:1 Online-Ressource (473 Seiten)
Hochschulschrift:Dissertation, Universität Bonn, 2003
Gedruckte Ausgabe:Erscheint auch als: Krüger, Oliver, 1973 - : Virtualität und Unsterblichkeit. - Freiburg i. Br. : Rombach Verlag, 2019. - 473 Seiten 
Bibliogr. Zusammenhang:Rezensiert in: Prohl, Inken, 1965 - : [Rezension von: Krüger, Oliver, 1973, Virtualität und Unsterblichkeit]. - 2023
Rezensiert in: Prohl, Inken, 1965 - : [Rezension von: Krüger, Oliver, 1973, Virtualität und Unsterblichkeit]. - Berlin : de Gruyter, 2023. - 1 Online-Ressource (7 Seiten) 
ISBN:9783968216737
3968216733
9783968216263
3968216261
9783793099390
3793099393
Schlagwörter:
Basisklassifikation:

08.25 Zeitgenössische westliche Philosophie

08.42 Kulturphilosophie

DOI:

10.5771/9783968216737

wird zitiert von: 10 Titel im Zitationsindex COCI
Zusammenfassung:Bestseller-Romane und Hollywood-Streifen inszenieren die Visionen des Post- und Transhumanismus, während die ganz reale Arbeit und Freizeitgestaltung immer stärker durch die Digitalisierung und Automatisierung geprägt werden. Aus der Sicht des technologischen Posthumanismus ist der Mensch daher ein Auslaufmodell – überholt von seinen eigenen technischen Schöpfungen. Posthumane, künstliche Intelligenzen und Roboter sollen die neuen Triebkräfte der Evolutionsgeschichte werden, während die obsolete Menschheit in den kommenden drei Jahrzehnten aussterben wird. Der Verzicht auf sich selbst soll jedoch mit der Unsterblichkeit des Menschen in der Virtualität belohnt werden. Die zweite Auflage dieser preisgekrönten Studie wurde vollkommen überarbeitet und beleuchtet die vielfältigen Beziehungen zwischen den philosophischen, literarischen, kybernetischen und religiösen Ideen der radikalen Fortschrittsideologie des Post- und Transhumanismus. Im Zentrum stehen dabei die kybernetische Neubestimmung des Menschen, die Singularität, die technologische Unsterblichkeit, die transzendente Superintelligenz und der Entwurf einer kosmischen Heilsgeschichte. Den Schnittpunkt der verschiedenen Analysestränge bildet die von Günther Anders entwickelte Idee der „prometheischen Scham” des Menschen vor seiner medialen Reproduktion – die vermeintliche Minderwertigkeit des „biologischen Menschen” gegenüber seinem unsterblichen, virtuellen Abbild.