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  • 1
    Online-Ressource
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    Baden-Baden :Nomos Verlagsgesellschaft,
    Dazugehörige Titel
    UID:
    almatuudk_9922944180302884
    Umfang: 1 online resource (322 pages)
    Ausgabe: 1st ed.
    ISBN: 3-7489-0944-6
    Serie: Studien zum Zivilrecht ; v.37
    Inhalt: Der Autor untersucht die Verteilung der Leistungsgefahr beim Herausgabeanspruch. Dabei wird gezeigt, dass zwei Fragen streng voneinander zu trennen sind: Die Herstellungspflicht betrifft die Frage, ob der Schuldner zur Herausgabe in bestimmtem Zustand verpflichtet ist. Die Sachgefahr hingegen fragt danach, wen die Gefahr zufälliger Verschlechterungen trifft. Das Verhältnis beider zueinander wird für Miete, Pacht, Leihe, Verwahrung, Auftragsverhältnis sowie Rückgewährschuldverhältnis, Vindikation und Leistungskondiktion ermittelt und so ein System entwickelt, in das sich zivilrechtliche Herausgabeansprüche organisch einfügen.
    Anmerkung: Cover -- Einführung in die Untersuchung -- 1 Einleitung -- 2 Untersuchungsgegenstand -- A. "Herausgabe" einer bestimmten Sache -- B. Eingrenzung auf bestimmte Herausgabeansprüche -- I. Überblick zu den behandelten Ansprüchen -- II. Gemeinsamkeit der untersuchten Ansprüche -- 3 Zu untersuchende Rechtsfrage: Reichweite der Primärleistungspflicht "Herausgabe" -- A. Pflicht zur Wiederherstellung und Tragung der Gefahr zufälliger Verschlechterungen im Rahmen der primären Herausgabepflicht -- I. Zustandsbezogenheit der Herausgabepflicht -- 1. Abgrenzung zur bloßen "Besitzauskehr" -- 2. Abgrenzung zu sogenannten "Erhaltungspflichten" -- II. Zuweisung der Gefahr zufälliger Verschlechterungen -- 1. Zusammenhang zwischen der Annahme einer zustandsbezogenen Herstellungspflicht und der Gefahrtragung -- 2. Dogmatische Auflösung des Auseinanderfallens von Wiederherstellungspflicht und Gefahrtragung -- a) Leistungsverweigerungsrecht für den Herausgabeschuldner bei Wiederherstellungspflicht ohne Gefahrtragung -- b) Wertersatzpflicht bei Gefahrtragung ohne Wiederherstellungspflicht -- B. Verhältnis primärer Wiederherstellungspflichten zum Schadensrecht -- I. Wiederherstellungspflicht aus dem Deliktsrecht und aus 280 I, 241 II BGB -- II. Zuweisung der Gefahr zufälliger Verschlechterungen gemäß 287 S. 2, 848 BGB -- 1. Zufallshaftung während des Verzugs gemäß 287 S. 2 BGB -- a) Fälligkeit und Durchsetzbarkeit des Herausgabeanspruchs -- b) Verzugsbegründender Tatbestand -- c) Vertretenmüssen gemäß 286 IV BGB -- d) Rechtsfolge: Haftung auch für Zufall -- 2. Zufallshaftung bei Entziehung einer Sache gemäß 848 BGB -- III. Unterschiede zwischen Primär- und Sekundärhaftungsregime -- 1. Verschiedenheit der Haftungsregime in Tatbestand und Rechtsfolge. , 2. Keine Ausweitung von 287 S. 2, 848 BGB auf jedes "vertragswidrige Verhalten" des Herausgabeschuldners -- a) Differenzierung zwischen der vertraglichen und der deliktischen Ebene -- b) Reichweite der schadensrechtlichen Zufallshaftung -- aa) Vertragliche Haftung -- bb) Deliktsrechtliche Haftung für "vertragswidrige Nutzung" -- (1) Tatbestandsvoraussetzungen für eine Eigentumsverletzung im Sinne von 823 I BGB wegen vertragswidriger Nutzung -- (a) Eigentumsverletzung durch hinreichend gewichtige Beeinträchtigung der Nutzungsfunktion -- (b) Hinreichend gewichtige Beeinträchtigung der Ausschlussfunktion -- (2) Tatbestandsvoraussetzungen von 848 BGB -- (a) "Wer zur Rückgabe einer Sache verpflichtet ist" -- (b) "Entziehung der Sache durch unerlaubte Handlung" -- (c) Teleologische Auslegung von 848 BGB -- c) Zusammenfassung -- C. Bedeutung von 292 BGB für die Lösung des Rechtsproblems -- I. Aussage zum Mindestumfang von Sekundäransprüchen -- II. Keine Aussage über die Primärleistungspflicht des Herausgabeschuldners -- D. Zusammenfassung -- 4 Gang der Untersuchung -- Teil 1: Zustandsbezogenheit der Herausgabepflicht -- 1 Herausgabeansprüche aus vertraglichem Schuldverhältnis -- A. Herausgabeansprüche bei Gebrauchsüberlassungsverträgen -- I. Herausgabeanspruch des Vermieters aus 546 I BGB -- 1. Verschlechterung während der Miete -- a) Begrenzte primärrechtliche Aussage von 538 BGB -- b) Erhaltungspflicht des Vermieters gemäß 535 I 2 BGB -- c) Zustandsbezogenheit entspricht nicht den Interessen der Mietparteien -- d) Kritik der Annahme einer aus 546 I BGB folgenden "Räumungspflicht" -- 2. Verschlechterung nach Ende der Miete -- 3. Ergebnis -- II. Herausgabeanspruch des Verpächters aus 546 I, 581 II BGB und des Landverpächters gemäß 596 I BGB -- 1. Verschlechterung während der Pacht -- a) Landpachtrecht gemäß 585 ff. BGB. , b) Allgemeines Pachtrecht gemäß 581 ff. BGB -- c) Sondervorschriften hinsichtlich des Inventars gemäß 582 ff. BGB -- d) Verschlechterung nach Ende der Pacht -- 2. Ergebnis -- III. Herausgabeanspruch des Verleihers aus 604 I BGB -- 1. Verschlechterung während der Leihe -- 2. Verschlechterung nach Ende der Leihe -- 3. Ergebnis -- B. Herausgabeansprüche bei Verträgen über das Tätigwerden im fremden Rechts- und Interessenkreis -- I. Herausgabeanspruch des Hinterlegers aus 695 S. 1 BGB -- 1. Verschlechterung während der Verwahrung -- a) Begrenzung der Haftungsbeschränkung gemäß 690 BGB auf Schadensersatzansprüche -- b) Sonderfall der Hinterlegung bei einem Dritten im Sinne von 691 S. 1 BGB -- c) Keine Wiederherstellungspflicht trotz "Hauptpflicht" zur Obhut über die Sache -- aa) Verschlechterungen der verwahrten Sache -- bb) Ortsveränderungen der verwahrten Sache -- cc) Beweislast im Falle von Zustandsverschlechterungen -- 2. Verschlechterung nach Ende der Verwahrung -- 3. Ergebnis -- II. Herausgabeanspruch des Auftraggebers aus 667 BGB -- 1. Verschlechterung vor Fälligkeit des Herausgabeanspruchs -- a) Kein "bereicherungsrechtliches" Verständnis von 667 BGB -- b) Keine Wiederherstellungspflichten allein aufgrund der Erfolgsbezogenheit des Auftrags -- c) Herausgabe zur Ausführung des Auftrags erhaltener Sachen gemäß 667 Alt. 1 BGB -- d) Herausgabe aus der Geschäftsbesorgung erlangter Sachen gemäß 667 Alt. 2 BGB -- e) Folge: Einheitliche Auslegung der beiden Alternativen des 667 BGB -- 2. Verschlechterung nach Fälligkeit des Herausgabeanspruchs -- 3. Ergebnis -- 2 Herausgabeansprüche aus gesetzlichem Schuldverhältnis -- A. Herausgabeanspruch des Eigentümers aus 985 BGB -- I. Verschlechterung vor Eintritt der Rechtshängigkeit oder Bösgläubigkeit -- II. Verschlechterung nach Eintritt der Rechtshängigkeit oder Bösgläubigkeit. , III. Ergebnis -- B. Herausgabeanspruch des Rücktrittsgläubigers aus 346 I BGB -- I. Verschlechterung vor Ausübung des Rücktrittsrechts -- 1. Meinungsstand hinsichtlich Substanzverschlechterungen -- 2. Meinungsstand hinsichtlich Ortsveränderungen -- 3. Einheitliche Ablehnung von Wiederherstellungspflichten -- a) Verschlechterungen -- b) Ortsveränderungen -- II. Verschlechterung nach Ausübung des Rücktrittsrechts -- 1. Meinungsstand hinsichtlich Substanzveränderungen -- 2. Meinungsstand hinsichtlich Ortsveränderungen -- 3. Einheitliche Annahme von Wiederherstellungspflichten -- III. Ergebnis -- C. Herausgabeanspruch des Bereicherungsgläubigers aus 812 I 1 Alt. 1, 818 I BGB -- I. Verschlechterung vor Eintritt der Rechtshängigkeit oder Erlangung der Kenntnis -- 1. Verhältnis der Herausgabepflicht gemäß 812 I 1 Alt. 1, 818 I BGB zu 987 ff. BGB und 946 ff. BGB -- 2. Reichweite der Herausgabepflicht gemäß 818 I BGB -- a) Verhältnis zur Wertersatzpflicht gemäß 818 II BGB -- b) Verhältnis zur Einrede der Entreicherung gemäß 818 III BGB -- c) Differenzierung nach dem Anlass des Leistungsaustauschs -- 3. Übergang von der Herausgabepflicht gemäß 818 I BGB zur Wertersatzpflicht gemäß 818 II BGB -- 4. Wirkung der Einrede der Entreicherung nach 818 III BGB -- II. Verschlechterung nach Eintritt der Rechtshängigkeit oder Erlangung der Kenntnis -- 1. Haftung nach den allgemeinen Vorschriften gemäß 292 in Verbindung mit den Ansprüchen aus dem Eigentümer-Besitzer-Verhältnis -- 2. Zusätzliche Haftung nach 818 I und II BGB -- a) Anwendbarkeit von 818 I und II BGB -- b) Rechtsfolge des Eintritts der verschärften Haftung gemäß 818 IV BGB -- c) Reichweite der Herausgabepflicht gemäß 818 I BGB -- III. Ergebnis -- 3 Zusammenfassung -- Teil 2: Zuweisung der Gefahr zufälliger Verschlechterungen der herauszugebenden Sache. , 1 Allgemeine Wertungsgesichtspunkte für die Gefahrzuweisung -- A. "Casum sentit dominus" -- I. Begründung des Prinzips -- II. Mit dem Grundsatz "casum sentit dominus" vereinbare Gefahrzuweisungen im BGB -- 1. Deliktsrechtliche Wiederherstellungspflichten -- 2. Keine Verantwortlichkeit für zufällige Verschlechterung des vom Besteller gelieferten Stoffs -- a) Auf welche "Gefahr" bezieht sich 644 I 3 BGB? -- aa) Keine Regelung der Preisgefahr -- bb) Keine Regelung der Leistungsgefahr -- cc) Regelung betrifft allein die Sachgefahr -- b) Tatbestandsauslegung vereinbar mit "casum sentit dominus" -- aa) Eigentumsverhältnisse am "Stoff" im Sinne von 644 I 3 BGB -- bb) Besonders weite Auslegung der "Lieferung" im Sinne von 644 I 3 BGB -- c) Fazit -- 3. Volle Gefahrtragung des Gesellschafters für der Gesellschaft zur Benutzung überlassene Gegenstände aus 732 S. 2 BGB -- a) Grundsatz: Gewinn- und Verlustgemeinschaft -- b) Zweck der abweichenden Gefahrverteilung gemäß 732 S. 2 BGB -- c) Fazit -- III. Gegenbeispiele im BGB -- 1. Kauf- und Werkvertragsrecht -- 2. Rücktritts- und bereicherungsrechtliche Wertungen -- IV. Zusammenfassung -- B. Gleichlauf von Herrschaft und Haftung -- I. Begründung des Prinzips -- II. Mit dem Beherrschbarkeitsprinzip vereinbare Gefahrzuweisung im BGB -- 1. Gefahrzuweisung durch 446, 447 BGB -- 2. Gefahrzuweisung aufgrund von 346 II BGB -- III. Gegenbeispiele im BGB -- 1. Allgemeines Kaufrecht -- 2. Erbschaftskauf -- a) Gefahrtragung im Erbschaftskauf gemäß 2380 BGB -- aa) Vorverlagerung des Gefahrübergangs aus Praktikabilitätsgründen? -- bb) Vorverlagerung des Gefahrübergangs beruht auf "Geschäftsgrundlage" des Erbschaftskaufs -- b) Ergebnis -- IV. Zusammenfassung -- C. Absorptionsprinzip -- I. Begründung des Prinzips -- II. Mit dem Absorptionsprinzip vereinbare Gefahrzuweisung im BGB -- III. Gegenbeispiele im BGB. , IV. Zusammenfassung.
    Weitere Ausg.: ISBN 3-8487-6845-3
    Sprache: Deutsch
    Fachgebiete: Rechtswissenschaft
    RVK:
    RVK:
    Schlagwort(e): Hochschulschrift ; Hochschulschrift ; Hochschulschrift ; Hochschulschrift ; Hochschulschrift ; Hochschulschrift ; Hochschulschrift
    URL: Volltext  (URL des Erstveröffentlichers)
    URL: Volltext  (URL des Erstveröffentlichers)
    URL: Volltext  (URL des Erstveröffentlichers)
    URL: Volltext  (URL des Erstveröffentlichers)
    URL: Volltext  (URL des Erstveröffentlichers)
    Bibliothek Standort Signatur Band/Heft/Jahr Verfügbarkeit
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  • 2
    Online-Ressource
    Online-Ressource
    Freiburg :Haufe Lexware Verlag,
    UID:
    almafu_9960877970102883
    Umfang: 1 online resource (295 pages)
    Ausgabe: 2nd ed.
    ISBN: 9783648138038 , 3648138030 , 9783648138021 , 3648138022 , 9783648138014 , 3648138014
    Serie: Haufe Fachbuch
    Inhalt: Long description: Unternehmen, die von den Chancen der Digitalisierung profitieren wollen, müssen bei der Prozessoptimierung neue Wege gehen.Rupert Hierzer erklärt den neuen Ansatz Schritt für Schritt und stellt Ihnen die Grundlagen der Dokumentation, Analyse und Veränderung von Geschäftsprozessen vor. Dabei nutzt er viele praktische Beispiele und bewährte und neue Tools, um Ihnen die Umsetzung in die Praxis zu erleichtern. Inhalte:Veränderungsbereitschaft für notwendige Prozessoptimierungen schaffenProzessoptimierung in der Praxis: von der Datenflut zur ProzessintelligenzVon der Analyse zur Lösung: den richtigen Prozessoptimierungsansatz wählenNachhaltige Prozessoptimierung 4.0: Ergebnisse überwachen, Erfolge sichernNEU: Robotic Process Automation: digitale Mitarbeiter richtig einsetzenNEU: Einsatz von Digitalisierungs-Werkzeugen am Beispiel autonomen Fahrens   
    Inhalt: Biographical note: Rupert Hierzer Rupert Hierzer ist selbstständiger Unternehmer, Strategieberater und Trainer. Er ist Mitbegründer der DESERTEC Stiftung.
    Anmerkung: PublicationDate: 20200810 , Cover -- Urheberrechtsinfo -- Titel -- Impressum -- Inhaltsverzeichnis -- Vorwort zur zweiten Auflage -- Danksagung -- Geschäftsprozesse, die Hauptdarsteller der Digitalisierung -- 1 Das Erbe dreier industrieller Revolutionen -- 1.1 Was der Blick auf die Geschichte uns lehren kann -- 1.1.1 Die Vergangenheit ist noch lange nicht vorbei -- 1.1.2 Weltgeschichte als Geschichte der Beschleunigung -- 1.1.3 Prozessorientierung: Ein junges Phänomen in vier Stufen -- 1.2 Stufe 1.0: Die »Spinning Jenny« läutet die Mechanisierung ein -- 1.2.1 Mechanische Prozesse als größte Innovation der Industrialisierung -- 1.2.2 Pioniere der Industrie krempeln die Arbeitswelt um -- 1.3 Stufe 2.0: Am Fließband der Herren Taylor und Ford -- 1.3.1 Nicht mehr die Maschine, sondern die Organisation im Blick -- 1.3.2 Dequalifizierung macht Arbeitskräfte austauschbar -- 1.3.3 Mensch, Arbeit, Technik: Ein Spannungsfeld bis heute -- 1.4 Stufe 3.0: McKinsey kommt - Jetzt zählt die Effizienz -- 1.4.1 Der Massenmarkt verlangt, sich dezentral zu organisieren -- 1.4.2 Rationalisierung: Der ungebrochene Siegeszug eines Prinzips -- 2 Lockruf der Daten: Ein neuer Goldrausch -- 2.1 Die Neudefinition unserer Lebens- und Arbeitswelt -- 2.2 Die Datenquellen des Digitalzeitalters -- 2.2.1 Wearables: Der Computer verschmilzt mit dem Anwender -- 2.2.2 Internet der Dinge: Wenn der Toaster mit dem Kühlschrank spricht -- 2.2.3 Sensoren und Embedded Systems: Geschwister der Automatisierung -- 2.3 Exponentialität oder die Macht des Reiskorns -- 2.4 Informationssicherheit: Die große Herausforderung -- 2.4.1 Digitalisierte Geschäftsprozesse werfen neue Sicherheitsfragen auf -- 2.4.2 Droht das Internet der ungesicherten Dinge? -- 2.5 Relevanz: Aus geeigneten Daten entsteht Wissen -- 2.6 Digitale Disruptoren: Die Kunst der kreativen Zerstörung -- 2.7 3D-Druck: Industrieproduktion immer und überall?. , 2.8 Digitalisierung ist nichts für Feiglinge -- 2.8.1 Selbstständige Prozesse: Die Befreiung vom Menschen -- 2.8.2 Verstärkter Technologieeinsatz: Jobs nur noch für Roboter? -- 2.8.3 Chancen der Zukunft: Neue digitale Berufsbilder -- 2.9 Aufbruch in die Unternehmenswelt von Morgen -- 2.10 Eine Welt aus Projekten: Alles wird »agil« -- 2.10.1 Scrum: Mit Sprints zum Ziel -- 2.10.2 Kanban: Kleine Schritte, große Wirkung -- 2.10.3 Design Thinking: Immer an die Nutzer denken! -- 2.10.4 Weitere Werkzeuge -- 2.11 Eine ganzheitliche, systemische und vernetzte Sicht -- 3 Einsicht: Prozesse als Schlüssel zum digitalen Wandel -- 3.1 Dem Veränderungsdruck kann sich niemand entziehen -- 3.1.1 Bei den Prozessen ist die Digitalisierung am spürbarsten -- 3.1.2 Keine neuen Prozesse ohne veränderungsbereite Mitarbeiter -- 3.2 Prozesse als Augen und Ohren des Unternehmens -- 3.3 Wie digital sind Unternehmensprozesse heute? -- 3.4 Entwicklungspfad: Von den nackten Daten zur Prozessautonomie -- 3.5 Process Mining: Wegbereiter intelligenter Prozesse -- 3.6 Prozessautonomie: Selbstlernende und selbstheilende Prozesse -- 4 Erkundung: Konstanten der Prozessoptimierung -- 4.1 Jenseits des Hypes: Analog ist das neue Schwarz -- 4.2 Basics: Aus dem Fundus der Prozessentwicklung -- 4.2.1 Geringe Wertschöpfung als Anlass für Prozessoptimierung -- 4.2.2 Gut zu wissen: Was sind eigentlich Prozesse? -- 4.2.3 Drei Arten von Prozessen nach dem »SOS-Modell« -- 4.2.4 Mit Kompass und Karte durch den Prozessdschungel -- 4.3 Unterschiedliche Formen der Prozessentwicklung -- 4.3.1 Nulloption: Prozesse gehen immer ihren Weg -- 4.3.2 Arten der Prozessentwicklung: Sanft oder radikal? -- 4.4 Mensch und Prozess: Ein ungeklärtes Verhältnis -- 4.5 Gesamtkonzept: Wege in die Prozessdigitalisierung -- 4.6 Aus dem Werkzeugkasten der Prozessanalyse -- 4.6.1 Bewährtes Hilfsmittel: ABC-Analyse. , 4.6.2 Bevor es unübersichtlich wird: Prozess-Triage -- 4.6.3 Ein Blueprint für Digitalisierungskonzepte -- 5 Vorbereitung: Die Voraussetzungen für Prozessarbeit schaffen -- 5.1 Prozessberater: Schlüsselfigur der Analyse -- 5.1.1 Auswahl des Beraters: Unbefangenheit ist Trumpf -- 5.1.2 Fähigkeiten: Soziale Kompetenz, bitte! -- 5.2 Prozess-Tools: Auswahl und Umgang -- 5.2.1 Akzeptanz ist wichtiger als jedes Software-Tool -- 5.2.2 Übersicht der bekanntesten Prozess-Tools -- 5.3 Prozess-Stakeholder: Wer ist betroffen? -- 5.3.1 Prozesse im Spannungsfeld von Interessen -- 5.3.2 Stakeholder identifizieren -- 5.3.3 Stakeholder bewerten -- 5.4 Vorbereitung des Prozess-Workshops -- 5.4.1 Die Rolle des Prozess-Workshops -- 5.4.2 Philosophie: Workshop ist nicht gleich Workshop -- 5.4.3 Zielarbeit: Mit dem Zielkorridor auf Kurs bleiben -- 6 Aufbruch: Einstieg in die Analysearbeit -- 6.1 Standortbestimmung: Was sind kritische Faktoren? -- 6.1.1 Der zweite Blick auf das Analysevorgehen -- 6.1.2 Reifegradmodelle als praktische Hilfsmittel -- 6.2 Das Prozessumfeld analysieren: Schnittstellen im Blick -- 6.2.1 SIPOC-Analyse: Der Charme der Übersichtlichkeit -- 6.2.2 Schnittstellenanalyse: Problemursachen im Blick -- 6.2.3 Informationsanalyse: Digitalisierung beginnt hier -- 6.2.4 Verantwortlichkeiten definieren: Die RACI-Matrix -- 6.2.5 Murphy-Simulation: Was könnte alles schieflaufen? -- 6.2.6 Prozessbebauungsplan: Abhängigkeiten auf einen Blick -- 6.3 Barrierefrei visualisieren: Weniger ist mehr -- 6.3.1 Brown-Paper-Methode: Papier ist geduldig -- 6.3.2 Bildkartenmethode: In drei Runden zum Ziel -- 6.4 Ishikawa-Analyse: Stärken und Schwächen im Prozess -- 6.5 Makigami-Technik: Wertschöpfung analysieren -- 6.6 Informationsquellen: Erst mal analog bleiben -- 7 Route: Die Entscheidung für den geeigneten Weg -- 7.1 Von der Analyse zur Lösung: Kein einfacher Schritt. , 7.2 Zielbild entwerfen: Wo wollen Sie hin? -- 7.2.1 Wenn der Staub sich legt: Bisherige Ergebnisse nutzen -- 7.2.2 Reality Check: Den Maßnahmenkatalog verifizieren -- 7.2.3 Zukünftige Prozesse sichtbar machen -- 7.3 Den richtigen Prozessoptimierungsansatz wählen -- 7.3.1 Revolution: Reengineering und Restrukturierung -- 7.3.2 Transformation: Die eigentliche Geschäftsprozessoptimierung -- 7.3.3 Evolution: Prozesspflege in allen Varianten -- 7.3.4 Grundlegende Optimierungsbausteine -- 7.4 Von der Prozess- zur Projektarbeit -- 7.4.1 Ableiten der Arbeitspakete: Bitte keinen Aktionismus -- 7.4.2 Fit/Gap-Analyse: Alle Dimensionen im Blick -- 7.4.3 Geschafft: Formulierung des Projektauftrags -- 8 Orientierung: Ergebnisse im Blick behalten -- 8.1 Kurshalten unter ungewissen Bedingungen -- 8.1.1 Kennzahlensysteme und datengetriebene Prozesssteuerung -- 8.1.2 Im Daten-Tsunami die Orientierung behalten -- 8.1.3 FTR-Kennzahl: Richtig beim ersten Mal -- 8.1.4 Überwachung und Reaktion: Kontinuität ist Trumpf -- 8.2 Mit Prozess-Governance den organisatorischen Rahmen festlegen -- 8.2.1 Entwicklung einer Prozess-Governance -- 8.2.2 Die Prozessorganisation: Geistige Mauern überwinden -- 8.2.3 Struktur einer Prozessorganisation und Prozessrollen -- 8.3 Neue digitale Navigationsinstrumente -- 8.3.1 Digitalisierungsgradmesser Action Distance Management (ADM) -- 8.3.2 Mit der Prozesssimulation Leitplanken definieren -- 9 Am Pass: Altes bewahren, Neues erschaffen -- 9.1 Es muss nicht immer disruptiv sein: Die Dualität der Digitalisierung -- 9.2 Robotic Process Automation: Digitale Mitarbeiter übernehmen das Steuer -- 9.2.1 Voll im Trend: RPA-Marktvolumen -- 9.2.2 Der gläserne Mitarbeiter: Leistungs- und Verhaltenskontrolle -- 9.2.3 Vorbehalte ernst nehmen: Veränderungsmanagement bei RPA-Projekten -- 9.2.4 Auch Bots brauchen Pflege: Farmer der Digitalisierung. , 9.2.5 Die Heimkehr der Prozesse: Insourcing durch Automatisierung -- 9.2.6 Roboterfarmen: Die neuen Ghettos der Digitalisierung -- 9.2.7 Was zusammengehört soll man nicht trennen: Die neuen Softwarelösungen -- 9.2.8 Mit Geduld und Spucke: Vorgehen bei der RPA-Einführung -- 9.2.9 Die Gewinner der Bot-Revolution: Die Transaktions-Schwergewichte -- 9.3 Autonomes Fahren: Digitalisierung als Lebensretter -- 9.3.1 Disruptoren am Werk: Prozesssicht beim autonomen Fahren -- 9.3.2 Die neue Homologation: Mit Simulationen den Prüfalbtraum vermeiden -- 9.3.3 Fahrzeugbetrieb: Zum Statisten verdammt -- 9.3.4 Fluch und Segen: Wenn Digitalisierung Neuland betritt -- 10 Ankunft: Den nachhaltigen Erfolg sichern -- 10.1 Prozessoptimierung im Kontext Nachhaltigkeit -- 10.2 Jenseits von Aktionismus: Den Wandel fördern -- 10.2.1 Über Symptome und Ursachen hinausblicken -- 10.2.2 Koalition der Willigen: Wer begrüßt Veränderung? -- 10.2.3 Vorbereitung ist alles: Veränderungsprojekte aufsetzen -- 10.3 Prozessfehlsteuerungen vermeiden -- 10.3.1 Wo alle hinwollen: Kohärente Zielhorizonte sicherstellen -- 10.3.2 Unternehmensverständnis der Führungsaufgaben klären -- 10.4 Nachhaltigkeit messbar machen -- Ausblick: Eine neue Welt voller Möglichkeiten -- Der Autor -- Abbildungsverzeichnis -- Tabellenverzeichnis -- Stichwortverzeichnis.
    Sprache: Deutsch
    Fachgebiete: Wirtschaftswissenschaften
    RVK:
    URL: Volltext  (URL des Erstveröffentlichers)
    Bibliothek Standort Signatur Band/Heft/Jahr Verfügbarkeit
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  • 3
    UID:
    almahu_BV040251078
    Umfang: 476 S. : , Ill.
    ISBN: 978-3-8353-1000-1
    Serie: Schriften der Goethe-Gesellschaft 75
    Inhalt: Katharina Mommsen versammelt hier ihre wichtigsten Aufsätze, Reden und Vorträge zu Goethes kultureller Neugier."Orient und Okzident sind nicht mehr zu trennen" diese von Goethe 1826 ebenso kühn wie prophetisch formulierte und vorgelebte Einsicht erscheint angesichts unserer globalisierten Gegenwart geradezu zwingend. Goethes Aufgeschlossenheit gegenüber anderen Kulturen, seine Gabe, sich ihnen anzuvertrauen und sie sich produktiv anzuverwandeln, hat der Verständigung zwischen den Völkern neue Wege gebahnt und dem Dichter in allen Teilen der Welt Sympathie und Bewunderung eingetragen. Sie verdient heute größere Beachtung denn je. Katharina Mommsen ist in ihrer jahrzehntelangen Forschungsarbeit und ihrem Wirken für eine Verständigung zwischen den Kulturen Goethes Spuren gefolgt. Sie zeigt Goethe als geistigen Dolmetscher und echten Brückenbauer zwischen den Kulturen mithin in seinen heute wahrscheinlich aktuellsten Rollen.
    Sprache: Deutsch
    Fachgebiete: Germanistik
    RVK:
    RVK:
    Schlagwort(e): 1749-1832 Goethe, Johann Wolfgang von ; Interkulturalität
    Bibliothek Standort Signatur Band/Heft/Jahr Verfügbarkeit
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  • 4
    Buch
    Buch
    Berlin :Tribüne,
    UID:
    almahu_BV008312234
    Umfang: 388 S.
    Anmerkung: Die vorangehenden Ereignisse enth. d. Roman "Zwei Freunde", die Fortsetzung bildet d. Band "Das Wiedersehen"
    Sprache: Deutsch
    Fachgebiete: Germanistik
    RVK:
    Bibliothek Standort Signatur Band/Heft/Jahr Verfügbarkeit
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  • 5
    Online-Ressource
    Online-Ressource
    Bielefeld :transcript,
    UID:
    almatuudk_9922890417502884
    Umfang: 1 online resource (459 pages)
    Ausgabe: 1st ed.
    ISBN: 9783839465967
    Serie: Edition Moderne Postmoderne
    Inhalt: Die Biologie kennt alle Eigenschaften des Lebendigen, aber auf die Frage »Was ist Leben?« hat sie keine eindeutige Antwort. Der Grund dafür liegt im Organischen selbst: Seine Struktur folgt zwar kausalen Naturgesetzen, ist aber nicht hinreichend durch sie zu begründen. Wir beurteilen Lebewesen analog zur Technik als zweckmäßig aufgebaut, aber zugleich wissen wir, dass sie natürlich entstanden sind. Christine Zunke analysiert den Widerspruch, Leben über ein teleologisches Prinzip zu erklären und es zugleich nicht zu tun. Mit ihrer naturphilosophischen Reflexion zeigt sie auf, wie dieser Widerspruch das Denken in eine Dialektik des Lebendigen führt - oder zur Quelle biologistischer Ideologie wird.
    Anmerkung: Cover -- Inhalt -- Einleitung -- 1. Die transzendentale Idee der Einheit -- 1.1 Die Einheit der Natur -- 1.1.1 Von der Mannigfaltigkeit der Erscheinungen zur Einheit unter Gesetzen -- 1.1.2 Das Prinzip der Einheit des Mannigfaltigen -- 1.1.3 Die allgemeine Zweckmäßigkeit der Natur als focus imaginarius -- 1.1.4 »als ob es ein objektives Prinzip wäre« -- 1.1.5 Vom regulativen zum konstitutiven Prinzip -- 1.2 Die Einheit des Bewusstseins -- 1.3 Die Einheit des Organismus -- 1.3.1 Die besondere, innere Zweckmäßigkeit der Organismen führt auf Widersprüche -- 1.3.2 »Lebende Materie ist contradictio in adiecto« -- 1.3.3 Die Biologie produziert widersprüchliche Theorien und Begriffe, die den Weg zu einer Dialektik des Lebendigen aufzeigen -- 2. Die Analogie von Organismus und Artefakt -- 2.1 Die Analogie von Organ und Werkzeug -- 2.1.1 Aristoteles: Der Organismus hat eine Seele, Organe und Werkzeuge eine Funktion -- 2.1.2 Lukrez: Artefakte und Organe unterscheiden sich über die zeitliche Dimension im Zweckbegriff -- 2.2 Lebendiger Körper oder technischer Apparat? -- 2.2.1 Beispiel Uhr -- 2.2.2 Dawkins ›blinder Uhrmacher‹ und seine Gemeinsamkeit mit dem Intelligent Design -- 2.2.3 Technischer Fortschritt verändert die Vorstellungen des Organischen -- 2.3 Differenzierungen von Organismen und Artefakten -- 2.3.1 Monod: »Mit einem Projekt ausgestattete Objekte« -- 2.3.2 Oparin: Materielle Unterschiede von Artefakt und Organismus -- 2.3.3 Maturana: Autonome Einheiten -- 2.3.4 Ebeling und Feistel: Aktiv und passiv gegen die Entropie -- 2.4 Zweck und materielles Dasein - die Funktion der Form ist intelligibel -- 2.4.1 Kann Zweckmäßigkeit erscheinen? -- 2.4.2 Steht die Zweckmäßigkeit außerhalb der Physik? -- 2.4.3 Die Grenze der Analogie: innere und äußere Zweckmäßigkeit -- 2.4.4 Künstliches Leben - Einheit von Organismus und Artefakt?. , 2.5 Als eigenständiger Gegenstandsbereich müssen Organismen ihrem Prinzip nach wesentlich von Artefakten verschieden sein -- insofern sind sie ohne Analogon -- 3. Darwins Evolutionstheorie hebt die Biologie in den Stand einer modernen Naturwissenschaft -- 3.1 Gab es Evolutionstheorien vor Darwin? -- 3.1.1 Das Prinzip der Verwandtschaft -- 3.1.2 Konkurrenz als Ordnungsmechanismus -- 3.2 Die Trennung der Biologie von der Naturphilosophie - Lamarck und Darwin -- 3.2.1 Lamarck: Organismen formen ihre Entwicklung aktiv -- 3.3 Die natürliche Zuchtwahl - induktiver Schluss oder Verirrung zwischenModell und Original? -- 3.3.1 Modell und Original - ein Verwirrspiel -- 3.4 Konkurrenz und invisible hand -- 3.4.1 Malthus -- 3.4.2 Die Bedeutung der Konkurrenz -- 3.4.3 Sparsam, arbeitsteilig, effizient -- 3.4.4 Rückwendung des Prinzips der Evolution auf die Gesellschaft -- 3.4.5 Evolution im ökonomischen Systemvergleich -- 3.5 Die Wandlung des Evolutionsbegriffs - von der Heilslehre zur Evolutionstheorie -- 3.6 Der Widerspruch der Evolutionstheorie: Teleologie ohne Telos -- 4. Die Aporie des Artbegriffs -- 4.1 Taxonomie - natürliches oder künstliches System? -- 4.2 Die Bedeutung der differentia specifica als wesentliche Akzidenz -- 4.3 Die Einheit der Art als Fortpflanzungsgemeinschaft -- 4.4 Das Problem der Artvarianz -- 4.5 Die Aporie von Artvarianz und Artkonstanz -- 4.6 Sprünge in der Evolution? -- 4.7 Intelligent Design (Kreationismus) -- 4.7.1 Mikro- und Makroevolution -- 4.7.2 Beispiel: Evolution des Auges -- 4.7.3 Grundformen des Lebens -- 4.8 Die christliche Kritik am Kreationismus -- 5. Die Aporie der Entstehung des Lebens -- 5.1 Die Aporie der Entstehung des Lebens und drei Arten, mit ihr umzugehen -- 5.1.1 Die Theorie der Urzeugung und ihre Widerlegung durch Pasteur -- 5.1.2 Die räumliche Verschiebung des Widerspruchs: Panspermie. , 5.1.3 Die Verschiebung des Widerspruchs ins Transzendente durch die Annahme eines externen Schöpfers oder des ›heiligen Zufalls‹ -- 5.1.4 Das Verstecken des Widerspruchs im sukzessiven Prozess -- 5.2 Das Problem der Vorstellbarkeit des Übergangs vom Unbelebten zum Belebten soll über die Annahme von Zwischenformen gelöst werden -- 5.2.1 Der spekulative Sprung in der Vorstellbarkeit -- 5.3 Das Leben entstand nur einmal -- 5.3.1 Das Leben entstand nicht zufällig, sondern gesetzmäßig, also notwendig -- 5.3.2 Leben als eine neue Bewegungsform der Materie -- 5.3.3 Die neue Bewegungsform der Materie ist das Gesetz der Evolution -- 5.3.4 Die Bewegungsgesetze der Materie des ›dialektischen Materialismus‹ münden in metaphysischen Setzungen -- 5.4 Kein ›Newton des Grashalms‹ - die Aporie entsteht notwendig -- 5.4.1 Die Evolutionstheorie erklärt die Entwicklung des Lebens (generatio univoca), nicht die Entstehung des Lebens (generatio aequivoca) -- 6. Positive Definition des Lebens über empirische Kennzeichen? -- 6.1 Belebtes und Unbelebtes ist intuitiv leicht zu unterscheiden, jedoch theoretisch schwer zu differenzieren -- 6.2 Die Materialisierung der differentia specifica -- 6.3 Realdefinition des Lebens als Konglomerat von Kennzeichen -- 6.3.1 Roux: Organische Selbstleistungen als empirische Kennzeichen -- 6.3.2 Nicht‐reflexive Kennzeichen des Lebendigen -- 6.3.3 Bei Aristoteles wurden die bestimmenden Kennzeichen des Lebendigen auf eine Formursache (Prinzip) zurückgeführt -- 6.4 Positive Bestimmungen über Prinzipien, statt über Kennzeichen -- 6.4.1 Mohr: Empirisch vorfindliche Prinzipien -- 6.4.2 Die DNA als materiell‐ideelles Prinzip -- 6.4.3 Toepfer: Kombinierte Prinzipien -- 6.5 Warum die Realdefinition scheitert: Die Dialektik von Akzidenz und Wesen. , 6.6 Das implizite Wissen darum, was Leben sei, ist jeder Kritik seiner Definitionen vorauszusetzen und lässt auf ein transzendentales Prinzip schließen -- 6.7 Wie seine innere Zweckmäßigkeit, so muss auch die Einheit des Organismus denkend vorausgesetzt werden -- 7. Von der Teleologie zur Teleonomie. Die Integration des nexus finalis in die Biologie -- 7.1 Aristoteles: Die Formursache von Lebewesen ist die Zweckmäßigkeit oder Teleologie -- 7.2 Physikotheologie als mechanistischer Nachweis organischer Funktionalität -- 7.3 Monod: Organismen zwingen uns in einen epistemologischen Widerspruch -- 7.4 Mayr: Zielgerichtetheit ist ein Merkmal bestimmter natürlicher Objekte, die von einem Programm gesteuert werden -- 7.4.1 Zielgerichtete Vorgänge in der Natur sind nicht teleologisch, sondern teleonomisch -- 7.4.2 Die teleologische Sprache hat einen heuristischen Wert -- 7.4.3 Widerspruch integriert: Die ›vollständige Kausalanalyse‹ fragt nach der teleologischen Form -- 8. Mechanismus und Vitalismus -- 8.1 Vitalismus: Eine besondere Naturkraft begründet die spezifische Differenz des Lebendigen zum Unbelebten -- 8.2 Der Mechanismus steht für gelingende Naturbeherrschung -- 8.3 Die Dialektik von Vitalismus und Mechanismus -- 8.3.1 Bergson: materielle Idealität des Lebens -- 8.3.2 Oparin: ideelle Materialität des Lebens -- 8.4 Der Begriff der Ganzheit des Organismus -- 8.4.1 Theodor Schwann: Auflösung des Organismus in die Vielheit der Zellen -- 8.4.2 Hans Driesch: ein neuer Vitalismus der Ganzheit -- 8.4.3 Die mechanistische Übertragung der Ganzheit auf das Unbelebte -- 8.4.4 Bernhard Dürken: Ganzheit ist nicht Form, sondern Aktivität (Prinzip) -- 8.5 Der Vitalismus arbeitet nicht naturwissenschaftlich, der Mechanismus ist zur Erklärung des Lebendigen nicht hinreichend -- 8.5.1 Brandstetter: Vitalismus und Mechanismus als gleichberechtigte Denkstrategien. , 8.5.2 Die Lebenskraft bleibt ein bloßes Wort -- 8.5.3 Die Fehler von Vitalismus und Mechanismus zeigen sich in ihrem Bezug auf Kant -- 8.6 Hartmann: nexus organicus als ergänzende Kausalform zwischen nexus finalis und nexus effectivus -- 8.7 Holismus und Organizismus - die Lösung des Widerspruchs zwischen Vitalismus und Mechanismus? -- 8.7.1 Holismus -- 8.7.2 Organizismus -- 9. Ordnung und Information -- 9.1 Erwin Schrödinger: Leben ist Ordnung aus Ordnung -- 9.1.1 Mutationssprünge - Quanteneffekte der Biologie? -- 9.2 Die Ordnung der Kristalle - Prüfstein des Lebensbegriffs -- 9.2.1 Sind flüssige Kristalle wie Viren Grenzformen des Lebendigen? -- 9.3 Informationsbegriff und DNA -- 9.3.1 Information - abstrakte Quantität oder semantischer Gehalt? -- 9.3.2 Informationsträger DNA: eine Schrift ohne intelligiblen Gehalt -- 10. Kybernetik und Selbstorganisationstheorien in der Biologie -- 10.1 Biologische Kybernetik -- 10.1.1 Der Organismus als kybernetisches System -- 10.2 Selbstorganisierte Systeme in der Biologie -- 10.2.1 Selbstorganisierte Systeme -- 10.2.2 Von der theoretischen Biologie zur Mathematisierbarkeit der Strukturbildung lebendiger Systeme -- 10.2.3 Eine Theorie der Organisation: im Organismus ist alles wechselseitig Zweck und Mittel -- 10.2.4 Die Aporie der Selbstorganisation -- 10.2.5 Leben in hierarchischen Systemkonzeptionen -- 10.2.6 Vitalistische Aspekte in Theorien der Selbstorganisation -- 10.2.7 Die Theorie der Selbstorganisation bringt der Biologiekeinen Erkenntnisfortschritt -- 10.2.8 Das Problem der Unterscheidung von Lebewesen und nichtlebendigen selbstorganisierten Systemen -- 10.2.9 Die Grenze der mathematischen Darstellbarkeit in der Biologie -- 10.2.10 Whiteheads Prozessphilosophie - actual entities als Homunculides Universums -- 10.3 Selbstorganisation des Organismus ist kein physikalischer Begriff. , 11. Gibt es biologische Naturgesetze?.
    Weitere Ausg.: Print version: Zunke, Christine Dialektik des Lebendigen Bielefeld : transcript,c2023 ISBN 9783837665963
    Sprache: Deutsch
    Fachgebiete: Philosophie
    RVK:
    URL: Volltext  (URL des Erstveröffentlichers)
    Bibliothek Standort Signatur Band/Heft/Jahr Verfügbarkeit
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  • 6
    Online-Ressource
    Online-Ressource
    Bielefeld : transcript Verlag | Bielefeld :transcript Verlag,
    UID:
    almatuudk_9921699253402884
    Umfang: 1 online resource (633 p.)
    Ausgabe: 1st ed.
    ISBN: 9783839429655 , 383942965X
    Serie: Edition Politik 22
    Inhalt: Das Prinzip der Trennung von Religion und Politik, das längst als Standardantwort auf die Frage nach der Legitimität der religionspolitischen Ordnung im demokratischen Verfassungsstaat gilt, wird in dieser Studie einer kritischen Überprüfung unterzogen. Ahmet Cavuldak rekonstruiert die Entstehungsgeschichte der religionspolitischen Ordnungen Frankreichs, der USA und Deutschlands entlang der wichtigsten Schwellenepochen und Aushandlungsprozesse. Anhand der Werke von Jean-Jacques Rousseau, Alexis de Tocqueville und Jürgen Habermas stellt er drei »exemplarische« Antworten auf die Frage nach dem rechten Verhältnis von Religion und Politik in der Demokratie vor. Diese ideengeschichtliche Auseinandersetzung mündet in eine systematische Diskussion der zur Rechtfertigung der Trennung von Religion und Politik genannten Gründe. Schließlich wird die Frage aufgeworfen, ob - und wenn ja, inwiefern - die religionspolitischen Lernprozesse des europäischen, lateinchristlich geprägten Erfahrungsraumes auf andere Regionen und Religionen der Welt übertragen werden können.
    Inhalt: »Insgesamt legt Cavuldak eine beeindruckende und überzeugende Studie vor, welche die gestreifte Vielzahl an Debatten souverän verortet und mit stilistischer Brillanz verwebt.« Oliver Hidalgo, Neue Politische Literatur, 62 (2017) »[Cavuldak] schließt mit der Aufforderung, den demokratischen Aushandlungsprozess über die ›richtige‹ religionspolitische Ordnung weiterhin lebendig zu halten. [...]. Mit diesem Buch bietet er hierfür eine wertvolle Grundlage.« Philipp Smets, Zeitschrift für evangelische Ethik, 62/1 (2018) »Die [vom Autor] entwickelte Theorie der Trennung von Politik und Religion ist eine ausgezeichnete Grundlage für Theologien, die für die angesprochenen Religionen deren politische Impulse zur Sprache bringen und auf diesem Wege entsprechende Glaubenspraxis orientieren und gerade dabei die nicht nur eingespielte, sondern auch legitime Trennung von Politik und Religion bestätigen wollen.« Matthias Möhring-Hesse, Ethik und Gesellschaft, 2 (2017) »Ahmet Cavuldaks Studie vergegenwärtigt anschaulich die Lage der Trennungssysteme in der heutigen Welt. Ihre Darstellung ist eingelassen in den lebhaften Diskurs über Abstieg und Aufstieg der Religionen, der sich in den letzten Jahren entwickelt hat. Das Buch besitzt den Vorzug, die Geschichte der institutionellen Trennung von Gemeinwohl und Seelenheil in ihren Einzel- und Verschiedenheiten ebenso gründlich in den Blick zu nehmen wie die jeweilige theoretische Diskussion darüber. Damit liefert es zugleich einen aufklärenden Beitrag zur gegenwärtigen Debatte über das Verhältnis von Religion und Politik in liberalen Demokratien.« Hans Maier, Neue Zürcher Zeitung, 23.04.2016 »Der Autor schließt mit einem Bekenntnis zum Trennungsprinzip, verknüpft dies aber mit einer Rechenschaftspflicht [...]: Die Pflicht, sich [...] stets von neuem über die Rechtfertigungsgründe der Trennung von Religion und Politik zu veständigen.« Astrid Reuter, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.03.2016 »Das vorliegende Buch kann Lehrenden, die religionspolitische Seminare anbieten, nachdrücklich empfohlen werden: man kann sich selbst damit auf den neuesten Stand der Debatte bringen, man kann aber auch Studierenden nicht nur das Buch als Ganzes, sondern auch einzelne Kapitel zur grundlegenden Information als Lektüre empfehlen.« Rolf Schieder, Politische Vierteljahresschrift, 57/1 (2016) »Die [...] Dissertation ist übersichtlich gegliedert und klar geschrieben. Sie bietet [...] einen sehr guten Überblick über den gegenwärtigen Stand der Debatten zum Verhältnis von Religion und Politik, Kirche und Staat.« Georg Kamphausen, Portal für Politikwissenschaft, 24.09.2015 »Eine wichtige Abhandlung [...], die einen differenzierten Blick auf Religion und Politik, Gemeinwohl und Seelenheil ermöglicht.« Peter Schreiner, www.socialnet.de, 14.08.2015 »Dieser voluminöse Band bietet aktuell durchdachte Antworten auf die Frage nach dem rechten Verhältnis von Religion und Politik in der Demokratie.« Oliver Neuman, www.lehrerbibliothek.de, 22.06.2015 Besprochen in: Neue Zürcher Zeitung, 23.04.2016, Hans Maier Theologische Revue, 116/10 (2020), Georg Essen
    Anmerkung: Description based upon print version of record. , 1 Inhalt 5 VORWORT 7 A. Einleitung 11 B. Die Geschichte der Trennung von Religion und Politik 29 C. Die Legitimität der Trennung von Religion und Politik 275 D. Schluss 569 E. Literaturverzeichnis 597 630 , German
    Weitere Ausg.: ISBN 9783837629651
    Weitere Ausg.: ISBN 3837629651
    Weitere Ausg.: ISBN 9781336219168
    Weitere Ausg.: ISBN 1336219165
    Sprache: Deutsch
    Fachgebiete: Politologie
    RVK:
    Schlagwort(e): Hochschulschrift ; Electronic books.
    URL: Volltext  (kostenfrei)
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  • 7
    Buch
    Buch
    Berlin :Verl. Tribüne,
    UID:
    almahu_BV008358561
    Umfang: 514 S.
    Anmerkung: Forts. von: Welskopf-Henrich, Liselotte: "Zwei Freunde" und "Die Wege trennen sich"
    Sprache: Deutsch
    Fachgebiete: Germanistik
    RVK:
    Bibliothek Standort Signatur Band/Heft/Jahr Verfügbarkeit
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  • 8
    UID:
    almatuudk_9923043015402884
    Umfang: 1 online resource (361 pages)
    Ausgabe: 1st ed.
    ISBN: 3-8394-6014-X
    Serie: Lettre
    Inhalt: Provokation, Schriftstellersein als Lebensform und eine die Grenzen des Kanons sprengende Literatur: Um Jörg Fauser, Jürgen Ploog und Carl Weissner entsteht in den 1960er Jahren eine literarische Strömung, die sich an der amerikanischen Beatliteratur und dem Underground orientiert. Dieser Teil deutscher Literaturgeschichte stand lange im Schatten der Gruppe 47 und anderer. Simon Sahner zeigt auf, wie die Bewegung Fragen zum deutsch-amerikanischen Kultur- und Literaturtransfer, zur Autorinszenierung, dem Literaturbegriff und den Funktionsweisen des Literaturbetriebs berührt - und sich darüber hinaus bis heute auf die deutsche Literaturlandschaft auswirkt.
    Anmerkung: Cover -- Inhalt -- Einleitung - Eine andere Literatur -- Unter dem Radar der Feuilletons - Gegenbewegung zur Gruppe 47 -- Definition von Begriffen - Was ist Beatliteratur, was Undergroundliteratur? -- Vorgehensweise und Aufbau -- Forschungsüberblick -- Ursprünge der deutschen Beat- und Undergroundliteratur -- Feind- und Vorbilder -- Die Gruppe 47 als Kontrastfolie - »Es roch […] nach Deutschland« -- Amerikanische Vorbilder -- Wie der Beat in die BRD kam - Entstehung und Verbreitung in Westdeutschland -- Historische Avantgarden, Sturm und Drang und andere -- Poetik des Erlebens - Poetologische Grundlagen -- Aufhebung der Grenze zwischen Literatur und außerfiktionaler Lebensrealität -- Wahrnehmung und Literatur am Beispiel von On the Road -- Die Frage des autobiographischen und des autofiktionalen Schreibens -- Sehnsucht nach Authentizität -- Die Inszenierung des Autors als Grundlage für ein Authentizitätsversprechen -- Protagonisten deutscher Beat- und Undergroundliteratur -- Hinführung -- Im Gefüge der deutschen Literatur der sechziger Jahre -- Die Entstehung von Gasolin 23 als Bildung einer literarischen Szene -- Jörg Fauser - Ein ›amerikanischer‹ Autor in der BRD -- Hinführung - »In den 70ern wurde es ernst, der Spaß war vorbei.« -- Ein Beobachter von außen - Eine Literatur der Ränder -- 1966 - 1972: Tophane und erste literarische Versuche als Junkie -- 1973-1981: Die Harry Gelb Story und Erzählungen - Mit Charles Bukowskiam literarischen Tresen -- Jürgen Ploog - Arbeiter mit und an der Sprache -- Hinführung - Der Elder Statesman der deutschen Beatliteratur -- 1961-1969: Jürgen Ploogs Weg zur Cut‑up‑Methode -- 1970-1977: Reisejournale und Cut‐up -- Carl Weissner - Agent, Übersetzer und Strippenzieher -- Hinführung - Der Mann zwischen den Kontinenten -- Carl Weissner als Vermittler zwischen der amerikanischen und der deutschen Szene. , Carl Weissners Übersetzungen - Etablierung einer Sprache des Undergrounds -- »Der Mann, der Bukowski erfand« - Carl Weissner als Übersetzer von Charles Bukowski -- Bewusst an den Rändern - Position im literarischen Feld -- Die externe Seite -- Die interne Seite -- Gruppenidentität und Verbindung zu den amerikanischen Vorbildern -- Das paratextuelle Netz - Der Autor als Teilseines eigenen Werkes -- Die Theorie des paratextuellen Netzes -- Zwei Beispiele für die Entstehung des paratextuellen Netzes -- Hyperviventalität -- Theoretisierung des Verhältnisses zu den amerikanischen Vorbildern -- Von Hypertext zu Hypervivens - Eine Erweiterung des Genette'schen Spektrums -- Das Transferproblem im hyperviventen Verhältnis -- Fazit - Rückblick und Ausblick -- Nach 1980 - die Lebensläufe trennen sich -- Rezeption -- Literatur für rebellische, männliche Bürgerkinder -- Literarische Rezeption und Einfluss der deutschsprachigen Beat- und Undergroundliteratur -- Ausblick -- Dank -- Literaturverzeichnis -- Primärliteratur -- Sekundärliteratur -- Webseiten/Blogs -- Nachschlagewerke -- Archivmaterial -- Interviews und Gespräche. , In German.
    Sprache: Deutsch
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  • 9
    Online-Ressource
    Online-Ressource
    Bielefeld : transcript Verlag | Bielefeld :transcript Verlag,
    UID:
    almatuudk_9922631677202884
    Umfang: 1 online resource (591 pages).
    Ausgabe: 1st ed.
    ISBN: 3-8394-4733-X
    Serie: Sozialtheorie
    Inhalt: In Bezug auf den Nationalsozialismus ist oft von einer Bankrotterklärung der Soziologie die Rede. Der Band widmet sich daher der Frage, wie die erst spät universitär verankerte Soziologie in Österreich den Nationalsozialismus thematisiert hat: Wie verhielt sie sich im Vergleich zu anderen wissenschaftlichen Disziplinen? Und welche Auswirkungen hatte und hat die Fachgeschichte auf die Entwicklung der Disziplin und das (un)bewusste Tradieren kontaminierter Konzepte nach 1945? Dabei werden verschüttete empirische und theoretische Arbeiten zum Nationalsozialismus vorgestellt und die Weitergabe von Erfahrungen in den Nachkriegs-Narrativen der soziologischen Forschung und gesellschaftlichen Erfahrung thematisiert.
    Inhalt: »Beklemmende Einsichten.« Alexia Weiss, wina, 7/8 (2020)
    Anmerkung: Frontmatter 1 Inhalt 5 Soziologie und Nationalsozialismus in Österreich. Eine Einleitung 9 Nationalsozialismus und Soziologie 61 Endgültige Zurückweisung der These, dass es während der NS-Zeit eine Soziologie gab 71 Bezugnahmen auf Wissenschaft im Nationalsozialismus: Das Beispiel der Psychologie 93 »Deutsch-arische Gäste willkommen.« Zu Historikern und Historikerinnen und dem Nationalsozialismus in Österreich 115 Junge Politikwissenschaft und alte Nazis 131 Das Beispiel Konstantin Radakovi 153 Gesellschaftslehre zwischen Krucken- und Hakenkreuz 173 Alles auf Schienerl? Adolf Günther, Walter Schienerl und das Erbe der NS-Soziologie in Wien 191 Zeugnisse des Umbruchs und der Kontinuität 223 »Organisieren« als kontaminierte Kategorie von Othmar Spann 245 Der Fall Friedrich von Gottl-Ottlilienfeld 263 Bilder trennen und Bilder verbinden: Wege der Wiener Bildstatistik (1934-1945) 281 Karl Polanyis Faschismustheorie 301 Engagierte Wissenschaft. Die Sozialwissenschafterin Käthe Leichter 329 Alfred Klahrs Gegen den deutschen Chauvinismus - eine im Konzentrationslager Auschwitz verfasste Analyse 343 Bewertungen der NS-Vergangenheit und Antisemitismus: Einstellungsforschung in Österreich 1945-1948 355 Austria and After. Franz Borkenaus historische Kultursoziologie Österreichs als Vorgeschichte zum 13. März 1938 377 Soziologische Forschung zu Rechtsextremismus in Österreich nach 1945 397 Lange Schatten: Das Erbe der Nachkriegssoziologie 429 Gedächtnisorte des Widerstands 459 »Anti-Rassismus«. Die deutschsprachige Migrationsforschung und das schwierige Erbe des Nationalsozialismus 479 Erinnerungskultur und Geschichtskultur 495 Diskursmodernisierungen durch die Identitäre Bewegung und die Junge Alternative im Verhältnis zu früheren Gruppen der etremen Rechten 511 Sekundärer Antisemitismus - Aktualisierung eines Beitrags der Kritischen Theorie zur Nachkriegssoziologie 535 Frühe empirische Sozialforschung in Österreich nach 1945 553 AutorInnenverzeichnis 575 Namensverzeichnis 579 , Issued also in print. , In German.
    Weitere Ausg.: ISBN 3-8376-4733-1
    Sprache: Deutsch
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  • 10
    Online-Ressource
    Online-Ressource
    Wiesbaden :VS Verlag für Sozialwissenschaften,
    UID:
    almahu_9947361272202882
    Umfang: 475 S. , online resource.
    ISBN: 9783531901428
    Inhalt: "Dieses Buch war überfällig, seitdem in breiteren Kreisen bewusst geworden ist, dass Gewalt gegen Frauen auch die Kinder belastet und schädigt. Hier wird der gegenwärtige Erkenntnisstand aus Forschung und Praxis auf international höchstem Niveau verfügbar gemacht. Versammelt in diesem Band sind die herausragenden ExpertInnen aus allen relevanten Fachgebieten. Dies wird ein unentbehrliches Handbuch für Ausbildung, Praxis, Politik und weitere Forschung in den kommenden Jahren." Prof. Dr. Carol Hagemann-White, Universität Osnabrück "Das Handbuch bietet eine breite, interdisziplinäre Information für Fachkräfte aus vielen Bereichen der sozialen Arbeit, der Polizei, der Justiz, der Therapie, aus der Politik und Verwaltung. Es eröffnet Chancen und zeigt Wege für die interinstitutionelle Kooperation zum Schutz von Kindern vor häuslicher Gewalt auf. Es ist eine gelungene Basisinformation, die für die Praxis als erste deutschsprachige Veröffentlichung eine gute Orientierung bietet." Dieter Glietsch, Polizeipräsident von Berlin "Endlich! Frauenparteiliche Hilfe und Kinder- und Jugendhilfe sind im Gespräch, hören sich gegenseitig zu, versuchen die jeweils "andere Seite" zu verstehen und wollen voneinander lernen. Gemeinsam mit den Professionellen aus männerparteilicher Hilfe, Polizei und Justiz sind die Fachkräfte auf einem vielversprechenden Weg zu einer hilfreichen Zusammenarbeit. Das "Handbuch Kinder und häusliche Gewalt" liefert hierfür eine exzellente und umfassende Grundlage. Lassen Sie es uns möglichst zahlreich lesen und uns darüber austauschen. Ich freue mich schon darauf." Dr. Thomas Meysen, Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht (DIJuF) e.V.
    Anmerkung: Zusammenhänge zwischen Gewalt gegen Frauen und Gewalt gegen Kinder - Der Blick der Forschung -- Zusammenhang von häuslicher Gewalt gegen die Mutter mit Gewalt gegen Töchter und Söhne - Ergebnisse neuerer deutscher Untersuchungen -- Partnergewalt und Beeinträchtigungen kindlicher Entwicklung: Ein Forschungsüberblick -- „In meinem Bauch zitterte alles.“ Traumatisierung von Kindern durch Gewalt gegen die Mutter -- Zeugung durch Vergewaltigung - Folgen für Mütter und Kinder -- Sichtbares oder unsichtbares Kind? Professionelle Ansätze in der Arbeit mit Kindern gewalttätiger Väter in Schweden -- Häusliche Gewalt im Kontext von Schwangerschaft und Geburt: Interventions- und Präventionsmöglichkeiten für Gesundheitsfachkräfte -- „Weil sie dann vielleicht etwas Falsches tun“ - Zur Rolle von Schule und Verwandten für von häuslicher Gewalt betroffene Kinder aus Sicht von 9 bis 17-Jährigen -- Fortschritt und Stagnation - Ein kritischer Blick auf die (familien-)rechtlichen Rahmenbedingungen -- Rechtlicher Schutz für Kinder vor häuslicher Gewalt -- Kindeswohl und Kindesrechte in Gerichtsverfahren bei häuslicher Gewalt -- Die Frage des Kindeswohls nach Trennung der Eltern in Fällen häuslicher Gewalt aus kinderpsychiatrischer Sicht -- Auftrag und Handlungsmöglichkeiten der Jugendhilfe bei häuslicher Gewalt -- Misshandelte Kinder misshandelter Frauen - vergessen im Vorzimmer des Hilfesystems? - Erfahrungen mit der „Kinderverträglichkeit“ des österreichischen Gewaltschutzsystems -- Herausforderungen an die soziale und pädagogische Arbeit -- Häusliche Gewalt gegen Frauen und die Folgen für Kinder als Thema der Ausbildung in der Sozialen Arbeit - Menschenrechte haben (k)ein Geschlecht und (k)ein Alter -- Wenn misshandelte Frauen ihre Kinder misshandeln -- Männliche Jugendliche im Frauenhaus - Chancen und Herausforderungen für die pädagogische Arbeit -- Interinstitutionelle Kooperation - mühsam, aber erfolgreich -- Unterstützung für Mädchen und Jungen bei häuslicher Gewalt -- Kinder im Frauenhaus - Schutz, Unterstützung, Perspektiven - ein Erfahrungsbericht -- Therapeutische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, die häusliche Gewalt erlebt haben -- Kinder als Beteiligte im polizeilichen Einsatz bei häuslicher Gewalt -- Häusliche Gewalt gegen die Kindesmutter als Thema der polizeilichen Prävention - Polizeiliche Intervention als Einstieg in die Hilfe -- Begleiteter Umgang bei häuslicher Gewalt - Chance oder Verlegenheitslösung? -- Erfahrungen bei der Durchföhrung von Verfahrenspflegschaft - eine Stärkung der Rechtsposition von Kindern im familiengerichtlichen Verfahren? -- „Nangilima“ - Ein ambulantes Gruppenangebot für Kinder, die von häuslicher Gewalt betroffen waren -- Gruppenarbeit mit Mädchen und Jungen im Frauenhaus -- Jungen mit Migrationshintergrund im Frauenhaus -- „PräGT“ - Das Projekt der Arbeiterwohlfahrt zur Prävention von häuslicher Gewalt durch kooperative Arbeitsansätze in Tageseinrichtungen für Kinder -- „Gewalt im Spiel?“ - Psychodramatische Gruppentherapie für Mädchen und Jungen mit Erfahrungen von Gewalt zwischen ihren Eltern -- Arbeit mit Mädchen und Jungen, deren Mütter misshandelt wurden. Erfahrungen einer Spezialberatungsstelle in Stockholm -- Modelle der Unterstützung für Mütter bei häuslicher Gewalt -- Beratung von Müttern, die Opfer häuslicher Gewalt wurden, im Kontext einer mädchenspezifischen Krisenintervention -- Die Arbeit der Psychologischen Beratungsstelle bei häuslicher Gewalt; Möglichkeiten und Grenzen der Mütterberatung und der Arbeit mit gewalttätigen Vätern -- Die Folgen für die Kinder als Thema in der Täterarbeit -- Arbeit mit Tätern häuslicher Gewalt zum Thema „Väterverantwortung“ - ein noch wenig beachtetes Thema der gewaltzentrierten Trainingsprogramme -- Fathering after violence - Evaluation von Sozialen Trainingskursen in Deutschland und internationale Konzepte für Gruppenarbeit zum Abbau von Gewalt gegen Frauen -- Konsequenzen und Perspektiven -- Primäre Prävention von Partnergewalt: Ein entwicklungsökologisches Modell -- Möglichkeiten der Absicherung von Unterstützungsangeboten für Kinder und Jugendliche bei häuslicher Gewalt - Konsequenzen für die Jugendhilfe -- Der Aktionsplan der Bundesregierung zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und seine Auswirkungen auf die Thematik der häuslichen Gewalt gegen Frauen und ihre Kinder - Entwicklungen und Konsequenzen.
    In: Springer eBooks
    Weitere Ausg.: Printed edition: ISBN 9783531144290
    Sprache: Deutsch
    Fachgebiete: Pädagogik
    RVK:
    RVK:
    URL: Volltext  (lizenzpflichtig)
    Bibliothek Standort Signatur Band/Heft/Jahr Verfügbarkeit
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