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    Online Resource
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    Berlin : Duncker & Humblot
    Format: 1 online resource (267 pages)
    Edition: 1
    ISBN: 9783428520626 , 9783428120628
    Series Statement: Schriften des Vereins für Socialpolitik - Band 310 ; v.310
    Content: Hauptbeschreibung Obwohl in Deutschland ein breiter Konsens darüber besteht, dass grundlegende institutionelle Reformen dringend erforderlich sind, um die seit vielen Jahren bestehenden Arbeitsmarktprobleme sowie die Probleme der Alterssicherung und Gesundheitsversorgung in den Griff zu bekommen, und obwohl inzwischen zahlreiche Reformvorschläge auf dem Tisch liegen, kann man bis zum heutigen Zeitpunkt nicht behaupten, dass man der Lösung dieser Probleme spürbar näher gekommen wäre. Sind es eher interne Konstellationen in dem entsprechenden Land oder externe Faktoren, welche die Reformchancen positiv oder negativ beeinflussen? Welche Rolle spielen Föderalismus und Wettbewerb zwischen den Jurisdiktionen? Welche Rolle als Reformmotor oder Reformhindernis spielen externer Druck seitens der Europäischen Union, des Internationalen Währungsfonds oder der Weltbank auf die nationalen Regierungen bzw. die Einbindung der Staaten in internationale Netze wie beispielsweise in die Mechanismen der WTO? Sind neben den materiellen auch ideelle Faktoren von Bedeutung? Der vorliegende Sammelband enthält sieben Beiträge und ebenso viele Kommentare, die sich mit diesen und verwandten Fragen auseinandersetzen.   Inhaltsverzeichnis Inhalt: T. Eger, Einleitung - H. Leipold, Grundlegende Institutionenreformen im Spannungsverhältnis zwischen ideellen und materiellen Einflussfaktoren - H. G. Nutzinger, Korreferat - P. J. H. Schröder, Reformverzögerung: Eine Theorie und drei Beispiele - T. Apolte, Korreferat - L. P. Feld / J. Schnellenbach, Demokratische Strukturen und Einbindung in internationale Netze als Voraussetzung für politische Reformen - M. Leschke, Korreferat - U. Vollmer, Wirtschaftsreformen, fiskalische Konsolidierung und Konjunkturverlauf - J. Hölscher, Korreferat - C. Herrmann-Pillath, Die WTO: ein internationaler Markt für Marktzutrittsrechte.
    Content: Institutionenökonomische Grundlagen und Implikationen für die Politikanalyse - S. Voigt, Korreferat - W. Schrettl, Die Europäische Union als Reformkraft im 'Größeren Europa' - M. Schüller, Korreferat - P. J. J. Welfens, Instabilitäten und Wachstumsschwäche in Euroland: Institutionelle Aspekte und Perspektiven der Neuen Politischen Ökonomie - H. Brücker, Korreferat.
    Note: Intro -- Vorwort -- Inhaltsverzeichnis -- Thomas Eger: Einleitung -- Literatur -- Helmut Leipold: Grundlegende Institutionenreformen im Spannungsverhältnis zwischen ideellen und materiellen Einflussfaktoren -- A. Einleitung -- B. Ausgewählte Erklärungsansätze des institutionellen Wandels -- I. Die idealistische Geschichtsphilosophie von G.W.F. Hegel -- II. Der Historische Materialismus von K. Marx -- III. Das Wechselverhältnis von Ideen und Interessen bei Max Weber -- IV. Die Theorie des institutionellen Wandels von D. C. North -- C. Der Erklärungsansatz einer kulturvergleichend konzipierten Institutionenökonomik -- D. Ideelle Weichenstellungen der ersten institutionellen Revolution -- E. Ideelle Weichenstellungen der zweiten institutionellen Revolution -- F. Schlussbemerkungen -- Literatur -- Hans G. Nutzinger: Korreferat zum Referat von Helmut Leipold. Grundlegende Institutionenreformen im Spannungsverhältnis zwischen ideellen und materiellen Einflussfaktoren -- A. Vorbemerkung -- B. Ein paar kritische Anmerkungen zu Kapitalismus und „Calvinismus" -- Literatur -- Philipp J. H. Schröder: Reformverzögerung: Eine Theorie und drei Beispiele -- A. Einleitung -- B. Ein Modell der Reformverzögerung -- I. Einführung in das Modell -- II. Das Reformverzögerungsspiel -- 1. Gleichgewichtslösungen mit symmetrischen und gemischten Strategien -- 2. Nash-Gleichgewicht mit symmetrischen Strategien und unvollständiger Information -- C. Diskussion und Beispiele -- I. Drei Beispiele der Reformverzögerung -- 1. Sanierung von „insider"-privatisierten Unternehmen -- 2. Reformverzögerungen in föderalen Systemen -- 3. Mitgliedschaft in der WTO -- D. Schlussfolgerungen -- Appendix -- Literatur -- Thomas Apolte: Korreferat zu dem Beitrag von Philipp J. H. Schröder. Reformverzögerung: Eine Theorie und drei Beispiele , Lars P. Feld und Jan Schnellenbach: Demokratische Strukturen und Einbindung in internationale Netze als Voraussetzung für politische Reformen -- A. Einleitung -- B. Einige Vorklärungen zu politischer Innovation und Reform -- C. Demokratische Strukturen und Reformfähigkeit -- I. Direkte versus repräsentative Demokratie -- II. Präsidial- versus parlamentarische Demokratie -- III. Zentrale versus dezentrale Entscheidungsfindung -- D. Einbindung in internationale Netze und politische Reform -- E. Ein ökonometrischer Ansatz zur Erklärung der Arbeitsmarktregulierung -- F. Empirische Ergebnisse -- G. Schlussbemerkungen -- Literatur -- Martin Leschke: Korreferat zum Beitrag von Lars P. Feld und Jan Schnellenbach. Demokratische Strukturen und Einbindung in internationale Netze als Voraussetzung für politische Reformen -- Literatur -- Uwe Vollmer: Wirtschaftsreformen, fiskalische Konsolidierung und Konjunkturverlauf -- A. Inhalt und Umsetzung der Reformagenda in Deutschland -- B. Finanzpolitische Konsequenzen der Hartz-Reformen -- C. Keynesianische oder nicht-keynesianische Effekte der Fiskalpolitik: Wie wirkt eine expansive (restriktive) Fiskalpolitik? -- I. Orthodoxe keynesianische Sicht -- II. Nicht-keynesianische Übertragungskanäle der Fiskalpolitik: Ein Überblick -- 1. Konsumkanal -- 2. Investitionskanal -- III. Empirische Ergebnisse für EU-Mitgliedsländer -- IV. Prognose für die Bundesrepublik Deutschland -- D. Ansatzpunkte für erfolgreiche Reformmaßnahmen -- E. Ergebnisse und offene Fragen -- Anhang -- Literatur -- Jens Hölscher: Korreferat zu dem Beitrag von Uwe Vollmer. Wirtschaftsreformen, fiskalische Konsolidierung und Konjunkturverlauf -- Literatur -- Carsten Herrmann-Pillath: Die WTO: ein internationaler Markt für Marktzutrittsrechte. Institutionenökonomische Grundlagen und Implikationen für die Politikanalyse , A. Die revisionistische Sicht der WTO -- B. Marktzutrittsrechte: Entstehung und Evolution -- I. Staatliche Marktzutrittsrechte entstehen aus privaten Marktzutrittsrechten -- II. Marktzutrittsrechte entstehen aus dem Bedarf an gegenseitiger Absicherung der Interventionsmöglichkeiten von souveränen Staaten in den grenzüberschreitenden Handel -- III. Marktzutrittsrechte sind ein Reflex der Ausdifferenzierung von Interessengruppen -- IV. Fazit: Marktzutrittsrechte sind eine notwendige Begleiterscheinung der Existenz von Staaten im internationalen Handel -- C. Der Tausch von Marktzutrittsrechten -- I. Die zwei Ebenen internationaler politischer Ökonomie -- II. Das grundlegende Problem: Marktzutrittsrechte werden in einem offenen dynamischen Prozess geschaffen und bewertet -- III. Die institutionenökonomische Effizienz von Marktzutrittsrechten bestimmt sich durch den Grad der Internalisierung binnenwirtschaftlicher und grenzüberschreitender Externalitäten -- IV. Marktzutrittsrechte werden in einem evolvierenden Sprachsystem beschrieben, dessen Effizienz sich durch die induzierten Transaktionskosten ergibt -- V. Regierungen können glaubwürdige Tauschvereinbarungen nur durch nicht-linguistische Kommunikation absichern -- D. Die Regulierung des Marktes für Marktzutrittsrechte in der herrschenden Welthandelsordnung -- I. Die Schaffung der WTO: Stärkung der nationalen Souveränität und des Reziprozitätsprinzips -- II. Vom GATT zum GATS und weiter: Zunehmende Komplexität der Beschreibung von Markzutrittsrechten -- III. Kostspielige Handelspolitik ist ein Mechanismus glaubwürdiger Kommunikation -- IV. Regionalismus ist ein Mechanismus der Internalisierung bei zunehmender Komplexität von Marktzutrittsrechten -- E. Konsequenzen für die normative Analyse der Handelspolitik -- Literatur , Stefan Voigt: Kommentar zum Beitrag von Carsten Herrmann-Pillath. Was, wenn trotz Revision nur ein déjà vu bleibt? -- Wolfram Schrettl: Die Europäische Union als Reformkraft im ,Größeren Europa' -- A. Einleitung -- B. ,Größeres Europa' und ,Gemeinsamer Wirtschaftsraum' -- C. ,Strategiepapier' -- D. Diskussion -- E. Zusammenfassung und Schlussbemerkung -- Literatur -- Margot Schüller: Korreferat zum Beitrag von Wolfram Schrettl. Die Europäische Union als Reformkraft im ,Größeren Europa' -- Literatur -- Paul J. J. Welfens: Instabilitäten und Wachstumsschwäche in Euroland: Institutionelle Aspekte und Perspektiven der Neuen Politischen Ökonomie -- A. Instabilitäten und Wachstumsschwächen in der Eurozone -- B. Europäische Instabilitätsaspekte -- I. Problematik der Neuen Wirtschaft -- II. Stabilitäts- und Wachstumspakt als Problemfeld der Eurozone -- C. EU-Integration und Wachstum -- I. Wirtschaftskrise und Verfall des institutionellen Kapitals in Deutschland -- II. Alterung der Gesellschaften und Schrumpfung der Bevölkerung -- III. Neue Wachstumstheorie und IKT-Dynamik -- IV. EU-Osterweiterung und Türkei-Frage -- D. Reformperspektiven -- Literatur -- Herbert Brücker: Korreferat zum Beitrag von Paul J. J. Welfens. Wie können wir Instabilitäten und Wachstumsschwächen in Euroland erklären? -- Literatur -- Zu den Autoren
    Additional Edition: Print version: Eger, Thomas Voraussetzungen für grundlegende institutionelle Reformen.
    Keywords: Electronic books.
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